Aktualität und
Austausch

fim e.V. auf der NØRD 2024

fim e.V. auf der NØRD 2024, der größten landesweiten digital convention in Mecklenburg-Vorpommern am 29.und 30. Mai 2024 auf der Messe Rostock.

Ganz nach unserem fim Motto „Gemeinsam Türen öffnen“ nutzten wir mit anderen Netzwerken, wie unserer Kooperationspartnerin Peggy Hildebrand vom Cross Mentoring Projekt „Aufstieg in Unternehmen“, der HG „Women Gründerinnen“, Frau Marie Möller, oder„VRAUEN“, Frau Anne Liedtke und anderen die Chance auf der „Femalen Area der NØRD“ uns zur Förderung und Stärkung von weiblichen Fach- und Führungskräften in der Digitalisierungsbranche auszutauschen.

Von links: Frau Jacqueline Bernhardt, der Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz in Mecklenburg -Vorpommern / Carmen Wittmer, 1te Vorsitzende fim e.V. / Brigitta Nelte, Regionalleiterin Mecklenburg-Vorpommern fim e.V.

Die große Anzahl von Vorträgen, Workshops, Gesprächen u. ä. zu gesellschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierungstrends in allen Bereichen der Wirtschaft, Verwaltung, auf kommunaler Ebene, in der Gesundheitsversorgung, in Schulen und in der Kultur waren für alle Besucher und Gestalter der NØRD 2024 ein sehr umfangreiches Angebot!

Danke an die Stabstelle Digitaler Wandel im Ministerium für Inneres, Bau und Digitalisierung in M-V.

Wir fim e.V. Frauen und unsere Partnerinnen sagen, dass auch „Frauen in die digitale Zukunft führen “ werden.

  • Wir fim wollen Karrieren unterstützen, fordern Mixed Leadership bei gleicher Bezahlung auch in der IT-Branche in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Mit Digital Leadership die Zukunft gestalten!
  • Neue Ansätze für eine neue Ära – die digitale Transformation erfordert auch ein Führungsverständnis, das radikal mit alten Gewohnheiten bricht.

Wir haben zum digitalen Transformationsprozess drei Interviews geführt:

Ausgangspunkt waren die Erfahrungen einer Führungsfrau aus Rostock. Sie hat ihr gesamtes Berufsleben von der Lehre über ein Studium bis zur Vorstandsfrau in einem Unternehmen gearbeitet. Ihr Motto: „Frauen traut euch!“. Sie hat Führung als Dienstleistung gesehen und mit „Kommunikation auf Augenhöhe“ gearbeitet. Das hat dem Unternehmen einen Frauenanteil in Führung von 30% eingebracht. „Frauen, gebt die Arbeitswelt nicht wieder her!“

Ein Beispiel für das Aufbrechen von vertikalen Strukturen. Dieses neue Miteinander bei der digitalen Transformation ist herausfordernd. Die Unternehmen werden mit effektiver Teamarbeit in der Zukunft erfolgreich sein.

Eine effiziente Begleitung, die Digitalisierung erlebbar zu machen und die digitale Transformation der Gesellschaft zu verstehen, läuft über den MakerPort Stralsund.

Hier ist im Interview mit einer Coachin für digitale Geschäftsmodelle/digitale Transformation klar geworden, wie sich die Anforderungen an die Führung verändern werden. Ob das die agile Führung, die generationsorientierte Führung, die virtuelle Führung oder auch das Coachen sein werden, ein täglicher Marathon.

Erfolgreiche Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern gehen täglich in die Zukunft, wie uns im dritten Interview eine Key Account Managerin berichtete. Das Unternehmen stellt sich im weltweiten Arbeiten auf Veränderungen ein und geht mit neuen Technologien um.

Spätestens hier wird klar, das befähigte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden müssen, die Vertrauen und Autonomie voraussetzen. Das zeigt, das Empowerment am Arbeitsplatz eine wesentliche Rolle bei der Weiterentwicklung eines Unternehmens spielt.

Als Schlussfolgerung aus den vielen Veränderungen im Arbeitsprozess haben wir Teilnehmerinnen der NØRD 2024 uns vorgenommen, uns mit der noch nicht beantworteten Frage zu beschäftigen:

„Wie gesund führen die Führungskräfte sich selbst und die Mitarbeitenden in der digitalisierten Arbeitswelt?“

Wir werden dazu für alle fim‘s und Interessierte eine Veranstaltungsreihe ins Leben rufen.

 

Brigitta Nelte

Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern

2024-06-06T13:37:00+02:00Juni 6th, 2024|

Die Quote wirkt! – Wirklich?

Berlin, 28.11.2023: fim – Vereinigung für Frauen im Management e. V. veranstaltete dieses Jahr ihr Bundestreffen in Berlin. Die Nähe zur Politik war dabei kein Zufall. Der Verein, der sich seit seiner Gründung 1987 für eine Quotenregelung und eine 50/50 paritätische Führung einsetzt, ging in die Diskussion mit namhaften Referentinnen zum Führungspositionen-Gesetz II und den Ergebnissen der seit 2021 wirksamen Regelungen. Gastgeber war die führende Supplychain Management Beratung 4flow.

Jacqueline Bernhardt, Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern

Von links nach rechts: Dr. Jessica Jacobi, Partnerin bei Kliemt Arbeitsrecht, Elke Ferner, Vorstand Der Deutsche Frauenrat – Lobby der Frauen in Deutschland e. V.

Carmen Wittmer, Vorsitzende des Bundesvorstandes fim e. V.

Als Referentinnen und Podiumsdiskussionsgäste waren Jacqueline Bernhardt, Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern, Elke Ferner, Vorstand Der Deutsche Frauenrat – Lobby der Frauen in Deutschland e. V., Dr. Jessica Jacobi, Partnerin bei Kliemt Arbeitsrecht und Elisabeth Kern, Geschäftsführerin von Frauen in die Aufsichtsräte (FidAR) e. V. geladen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Antje Diller-Wolf.

Eine flammende, sehr persönliche und nahbare Keynote hielt die Justizministerin Jacqueline Bernhardt, die in ihrem Amt auch die Gleichstellung und den Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern verantwortet. Sie verwies auf das Grundgesetz §3 Abs.2: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Diesem Auftrag folge das zweite Führungspositionen-Gesetz – FüPoG II das seit 12.08.2021 in Kraft ist.

Die wichtigsten Regelungsinhalte des FüPoG II sind für Unternehmen der Privatwirtschaft ein Mindestbeteiligungsgebot von einer Frau bzw. einem Mann für Vorstände mit mehr als drei Mitgliedern von börsennotierten Unternehmen mit paritätisch mitbestimmtem Aufsichtsrat. Davon sind aktuell 62 Unternehmen betroffen, von denen aktuell 3 keine Frau im Vorstand haben. Insgesamt ist der Frauenanteil in den Vorstäbnden der 180 größten Börsenunternehmen laut Women-on-Board-Index von FidAR seit 2015 von 5 % auf aktuell 18,3 % in 2023 gestiegen.

Das klingt eigentlich ganz positiv. In absoluten Zahlen hingegen sprechen wir allerdings von 776 Vorstandspositionen, von denen lediglich 142 weiblich besetzt sind.

Weshalb tut sich so wenig? War eine Frage, die dem Podium gestellt wurde. Eine klare Antwort gab Elisabeth Kern: Zum einen werden die Aufsichtsräte ihrer Aufgabe nicht gerecht, mehr Frauen in die Vorstände zu berufen. Zum andern setzen sich viele der Unternehmen, die Zielgrößen für den Frauenanteil veröffentlichen, keine ambitionierten Ziele – einige davon beharren auf Zielgröße Null, streben also nicht an, Frauen in den Vorstand zu berufen. Lediglich Unternehmen, die keine Zielgröße melden oder keine Begründung für die Zielgröße Null angeben, werden sanktioniert.

Elke Ferner, Vorstand Der Deutsche Frauenrat – Lobby der Frauen in Deutschland e. V., die damals das FüPoG II in ihrer Funktion als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend maßgeblich mitgestaltet hatte, ergänzte: „Die wirksamste Sanktion lag darin, dass der Aufsichtsratsposten leer bleibt, wenn er nicht der Regelung entsprechend weiblich besetzt wird.“

„Anders in Norwegen“, ergänzt Carmen Wittmer, „hier gibt es deutliche Sanktionen wie die Zwangsauflösung oder hohe Geldstrafen. Und siehe da, Norwegen ist das Land mit dem höchsten Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten.“

fim e. V. und die Referentinnen legten den Finger ganz tief in die Wunde. Die Fakten schmerzen. Und selbst die aus Sicht der Diskussionsgäste noch ungenügende Regelung ist in Gefahr. Spricht sich die AFD in ihrem Parteiprogramm doch ganz klar gegen jegliche Quotenregelungen aus.

Dabei hilft auch die Beschränkung des FüPoG II nicht weiter. Wir haben ja nicht nur 62 sondern über 3 Millionen Unternehmen in Deutschland. Bei den Deutschen Versicherern etwa halten von den 250 CEOs lediglich 11 Frauen diese Position.

Die Veranstaltung war auch der würdige Rahmen, die Ehrenmitgliedschaft an Bärbel Jakob zu verleihen. Bärbel Jacob konnte die Gründerin des fim e. V., Frau Dr. Helga Stödter, noch persönlich kennenlernen, und hat seit dieser Zeit an unserem gemeinnützigen bundesweiten Netzwerk aktiv mitgewirkt. Fast jeder fim-Frau ist Bärbel in dieser langen Zeit persönlich begegnet. Bärbel Jacob gehört in Vertretung von fim e. V. zu den 21 Initiatorinnen der Berliner Erklärung, dem deutschlandweiten Bündnis für Gleichstellung zur Bundestagswahl 2017. Parität auf allen Ebenen, das Leitprinzip Gleichstellung, gleiche Bezahlung und Leben frei von Gewalt sind die Forderungen der Erklärung.

Bärbel Jakob, Ehrenmitglied fim e. V.

Gastgeber war der Bundesvorstand von fim mit der Regionalgruppe Berlin. Organisatorin der Diskussion war Carmen Wittmer, die als Vorstandsvorsitzende von fim e. V. den Verein bundesweit vertritt. „Ohne Druck verändert sich nichts“, so das klare Statement und Fazit von Wittmer. Schon im September dieses Jahres hat sie auf der Vorstandskonferenz der Versicherer in Düsseldorf ein flammendes Statement in ihrer Keynote für die Quote gesetzt.

Kontakt

Bei Medien-Anfragen wenden Sie sich bitte per Mail oder telefonisch an unsere Geschäftsstelle: geschaeftsstelle@fim.de, Telefon: +49 (0)40 72104306. Danke!

Über fim

Die Vereinigung für Frauen im Management e. V, kurz fim, ist ein branchenübergreifendes Netzwerk für Frauen in Führung mit Regionalgruppen in ganz Deutschland. Unsere Ziele sind: Frauen in Führungspositionen, Mixed Leadership in allen Managementfunktionen und das Aus für den Gender Pay Gap.

Mitglieder von fim sind Frauen in Führungsverantwortung aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. fim tauschen sich intensiv aus und bieten Foren für Frauen im Management, in denen sie sich auf Augenhöhe begegnen können. Strategisch, zielorientiert und wirksam. Wir sind ein lebendiges Netzwerk mit über 100 hochkarätigen Veranstaltungen und Netzwerktreffen im Jahr. Der Verein engagiert sich bereits seit mehr als 35 Jahren für die Rechte von Frauen. Politisch, gesellschaftlich, wirtschaftlich. Von Frauen für Frauen.

Unser Motto: Gemeinsam Türen öffnen!

Mehr Informationen zu fim unter www.fim.de

2023-11-28T13:39:29+01:00November 28th, 2023|

1. Frauenfestival in Mecklenburg-Vorpommern – 28. September 2023 in Ludwigslust

Ein Pilotprojekt:
Die Sichtbarkeit für weibliche Führungskräfte und/oder Frauen auf dem Weg in Führungspositionen in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken.

Das exklusive Forum „Gemeinsam Türen öffnen mit Frauen in Führung und Management“ stand unter der Schirmherrschaft von Frau Jacqueline Bernhardt, der Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz in Mecklenburg Vorpommern.

Es wurde von fim e.V., der Wirtschaftsfördergesellschaft Südwestmecklenburg mbH und dem Mentoring-Programm „Aufstieg in Unternehmen“ organisiert und durchgeführt.

Ziel war es, Frauen aus verschiedenen Branchen zusammenzubringen. Im Mittelpunkt für die Frauen standen sich kennenzulernen, das Netzwerken und natürlich auch das Feiern.

Nach den Begrüßungsworten durch die Veranstalterinnen und die Ministerin begannen die Keynote Speakerinnen zum finanziellen Wellness und einem Plädoyer für die Sichtbarkeit von Frauen das Tagesprogramm.

Die Teilnahmen am Rahmenprogramm und den Workshops suchten sich die Frauen selbst aus.

Mit Netzwerken und Get-together bei nicht nur Sonnenschein im Herzen sondern auch auf der Dachterrasse, kühlen Getränken und entspannter Stimmung beendeten die Frauen und wir Gestalterinnen den wunderschönen Tag im DeveLUP in Ludwigslust, dem Zukunftszentrum „Moin Zukunft“.

Wir alle sind inspiriert, haben neue Ideen mitgenommen
und vielleicht können wir uns in 2024

mit Frauen, die Mecklenburg-Vorpommern bewegen

wiedersehen.

Wir von fim e.V. werden mit branchenübergreifenden regionalen und bundesweiten Veranstaltungen unterstützen

Brigitta Nelte
Regionalgruppe
Mecklenburg-Vorpommern
Regionalleiterin

Fotos: © hey_kleo bei Instagram

2023-10-18T18:03:44+02:00Oktober 18th, 2023|

Geothermie – Ein Joker bei der Bewältigung des Klimawandels?

Nach dem Vortrag von Frau Professor Magdalena Scheck-Wenderoth, Leiterin des Departments für Geosysteme am GfZ Potsdam (Deutsches GeoForschungsZentrum), war allen Teilnehmenden klar: Geothermie ist ein Joker!

Umweltverträgliches Wachstum muss neben ökonomischen auch die ökologischen Aspekte berücksichtigen. In die Erzeugung von Wärme fließen mehr als 50 Prozent der gesamten in Deutschland verbrauchten Energie ein. Geothermie kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Anteil fossiler Brennstoffe im Wärmemarkt und damit auch auf dem Energiemarkt insgesamt zu reduzieren.

Die Energiekrise führt dazu, dass das Thema jetzt die Aufmerksamkeit erhält, die ihm schon lange zusteht. Es ist bedauerlich, dass die letzten Jahrzehnte von der Politik in dieser Hinsicht „verschlafen“ wurden. Forschungsgelder sind in andere Bereiche geflossen. Während oberflächennahe Technologien zur Nutzung der Erdwärme (insbesondere Wärmepumpen) flächendeckend marktverfügbar sind, befindet sich die geothermische Erkundung und Nutzung der tiefen Erdwärme in einem frühen Entwicklungsstadium. Im Moment beträgt der Anteil der Geothermie am gesamten Energiemarkt in Deutschland 1,3%. Ziel ist es in 2045 42% zu erreichen.

Erdwärme aus tieferen Erdschichten in größerem Stil nutzbar zu machen, erfordert nicht unerhebliche Investitionen. Bevor mit Bohrungen begonnen werden kann, muss der Untergrund sorgfältig analysiert werden. Welche Erdschichten gibt es, wie sind sie beschaffen (Ausmaß, Zusammensetzung, Wärmeleitfähigkeit, Durchlässigkeit etc.) und in welcher Tiefe ist mit den Temperaturen und Durchlässigkeiten zu rechnen, die für eine Geothermie Anlage benötigt werden? Mit welchen physikalischen Prozessen ist im Untergrund zu rechnen und wie sind sie zu bewerten? Wie kann die geothermische Energie sicher genutzt werden? Nicht jeder Ort ist gleich gut für eine geothermische Erschließung geeignet. Neben der Gewinnung der (Wärme-) Energie sind Konzepte erforderlich, wie diese Energie in Nutzung überführt werden kann. Zu all diesen Fragen hat die Forschung im letzten Jahr Fahrt aufgenommen und wird hoffentlich weiter politisch unterstützt.

In Waren an der Müritz befindet sich das erste deutsche Erdwärme-Kraftwerk im Megawatt-Leistungsbereich. Die Inbetriebnahme fand 1984 durch die damalige DDR-Regierung statt, und stellte einen Versuch dar, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden.
Eine Teilnehmende fasste es am Ende des Vortrags wie folgt zusammen: „Wir sitzen auf der Wärme und nutzen sie nicht. Dafür zahlen wir aber viel Geld an andere, um Wärme zu erhalten!“

Liebe Frau Professor Dr. Scheck-Wenderoth, wir danken Ihnen für den inspirierenden und sehr wichtigen Vortrag für jede von uns. Wir hoffen, dass die Forschung in riesigen Schritten voranschreitet, so dass wir 2045 die 42% erreichen werden.
Vortrag: Magdalena Scheck-Wenderoth »Geothermie – Ein Joker bei der Bewältigung des Klimawandels?«; Moderation: Annegret Schwindt; Vereinigung für Frauen im Management e.V. (fim); Virtuelle Veranstaltung, 2. Mai 2023.

Foto: © Gesine Born

2023-05-24T18:48:42+02:00Mai 24th, 2023|

Bewerben Sie sich für den Helga-Stödter-Preis 2023 der Handelskammer Hamburg für Mixed Leadership

Unternehmen gesucht, die sich für »Mixed Leadership« einsetzen!

Aufsichtsratsposten werden zwar zunehmend mehr mit weiblichen Führungskräften besetzt, in den Vorstandsetagen kann allerdings von Parität noch immer keine Rede sein. Bei Deutschlands Spitzenkonzernen liegt der Anteil von Managerinnen in den Vorstandsetagen mit durchschnittlich 15,5% immerhin 2,3 Prozentpunkte höher als im vergangenen Jahr. Das bedeutet, dass jede Top-Managerin sich noch immer unter mindestens fünf männlichen Kollegen behaupten muss. Umso wichtiger ist es, die Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt für Frauen stetig weiter zu verbessern.

Dieser Aufgabe widmet sich die Helga Stöder Stiftung und vergibt zum elften Mal den »Helga-Stödter-Preis der Handelskammer Hamburg für Mixed Leadership«. Die Auszeichnung würdigt Hamburger Unternehmen, die sich nachhaltig für Vielfalt und ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen einsetzen. Der Preis ist eine gemeinsame Initiative von Handelskammer Hamburg und Helga Stödter-Stiftung. Ausgezeichnet werden kleine/mittlere und große Unternehmen im Rahmen einer Abendveranstaltung am 25. September 2023, um 18:00 Uhr, in der Handelskammer Hamburg.

Unternehmen können sich noch zum Nominierungsverfahren anmelden, die Ausschreibungsfrist endet am 19. Mai 2023.

Infos und Anmeldung zur Preisverleihung
www.hk24.de/helga-stoedter-preis und www.helga-stoedter-stiftung.de

Fotos: © Kati Jurischka (Preisverleihung »Helga-Stödter-Preis 2022« an DB Engeneering & Consulting GmbH und Ausstellung zum 100. Geburtstag von Helga Stödter in der Handelskammer Hamburg)

2023-05-05T22:42:13+02:00Mai 5th, 2023|

Auf ein friedfertiges Jahr 2023

Auch im Jahr 2023 wollen wir gemeinsam Türen öffnen. Türen zu unseren Mitgliedern ebenso wie Türen zu allen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Vertrauensvoll und mit großem Respekt jeder einzelnen Person gegenüber. Wir wünschen uns und allen Menschen ein friedfertiges Jahr 2023. Weltweit.

2022-12-31T17:17:49+01:00Dezember 31st, 2022|

Long-Covid – Die neue Volkskrankheit

Am 17. November 2022 war Dr. Jördis Frommhold digital bei fim Berlin Brandenburg zu Gast. Sie ist Präsidentin des Ärzteverbandes Long-Covid und gilt deutschlandweit als führende Expertin auf diesem Gebiet. Mit einem Symposium eröffnete Frau Dr. Frommhold am 1. Oktober 2022 in Rostock das Long-Covid-Institut zur Erforschung der Erkrankung und zur Beratung von Patienten. In ihrer leitenden Funktion als Chefärztin der Median-Klinik Heiligendamm hatte sie erkannt, dass zur Bekämpfung von Long Covid neue interdisziplinäre Wege notwendig werden. Mit ihrem neuen Institut strebt sie ein völlig neuartiges System von Behandlung und Beratung an, das dem Gesundheitswesen ergänzende Strukturen zur Verfügung stellt. Wir freuen uns sehr, dass Dr. Frommhold uns am aktuellen Wissensstand zu Long Covid teilhaben ließ und uns Führungsfrauen damit Wege aufzeigt, wie betroffene Mitarbeiter:innen mit den Spätfolgen dieser »Krankheit nach der Krankheit« umgehen, ihre Symptome erkennen, lindern und womöglich sogar heilen können.

Vielen Dank für diesen aufschlussreichen digitalen Austausch und die Erlaubnis, die Pressemitteilung des Long-Covid-Instituts auf unserer Website veröffentlichen zu dürfen.

Rostock, 26.11.2022, Pressemitteilung Institut Long Covid

Long-Covid-Institut Rostock fordert Umdenken in der Patientenversorgung

IKK – Die Innovationskasse plant zusammen mit Dr. Jördis Frommhold Einstieg in spezielle Versorgung von Long-Covid-Erkrankten Long-Covid-Institut bezieht Post-Vac-Patienten in Behandlung und Beratung ein.

Die stark steigende Zahl von Long-Covid-Patienten erfordert nach Ansicht der Geschäftsführerin des Long-Covid-Instituts Rostock, Dr. med. Jördis Frommhold, ein Umdenken in der Patientenversorgung. »Das Gesundheitswesen ist nicht auf die Behandlung und Beratung dieser Patienten vorbereitet«, sagte Frommhold. Die Behandlung sei sehr aufwendig, die Patienten benötigen viel Zeit. »Deshalb brauchen wir ergänzende Strukturen.« Es sei eine völlig neue Herangehensweise, bei einer Krankheit die Erkrankten über eine oft lange Zeit der Therapie intensiv zu begleiten. Bei der Wiedereingliederung müssten neben den Erkrankten auch Unternehmen und Behörden mit ins Boot geholt werden. Die Zahl der Betroffenen lasse keinen anderen Weg als eine Neuorientierung der Versorgung zu, betonte die Expertin.

In Deutschland sind nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts bisher rund 36,3 Millionen Corona-Infektionen registriert worden. Schätzungen zufolge leiden rund 10 Prozent von ihnen danach an dem Long-Covid-Syndrom. Die Ausprägung der Erkrankung ist unterschiedlich, kann aber schlimmstenfalls zur Berufsunfähigkeit führen.

Wie Ralf Hermes, Vorstand der IKK – Die Innovationskasse ankündigte, plane seine Krankenkasse im ersten Quartal 2023 einen besonderen Versor-gungsvertrag für die Long-Covid-Erkrankung anzubieten, mit dem die Behandlungskosten übernommen werden können. »Wir wollen, dass das Long-Covid-Institut als Nucleus eine koordinierende Funktion für die Patienten übernimmt«, sagte Hermes. Die IKK wäre damit deutschlandweit Vorreiter. »Wir sind aber offen dafür, von Anfang an andere Krankenkassen miteinzubinden. Bei Hunderttausenden von Betroffenen müssen alle an einem Strick ziehen«, betonte Hermes. Es entwickele sich ein riesiges gesellschaftliches Problem.

»Wir stellen uns vor, dass Hausärzte die Patienten an das Long-Covid-Institut überweisen«, erklärte Hermes das Leuchtturmprojekt. Über die Te-lemedizin kann das Long-Covid-Institut wiederum deutschlandweit als Beratungs-, Schulung- und Weiterbildungsinstanz dienen. Die Einbindung des Long-Covid-Instituts sei notwendig, da den Betroffenen im regulären Gesundheitssystem oft keine Antwort gegeben wird. »Vielen Ärztinnen und Ärzten, im stationären oder auch ambulanten Bereich, fehlt das Wissen um die Krankheit, die Erfahrung im Umgang damit und die Bedeutung für die Patienten«, konstatierte Hermes. Auch die Folgen für das deutsche Sozialsystem müssten mehr beachtet werden.

Wie Dr. Jördis Frommhold weiter berichtete, bietet das Long-Covid-Institut Rostock inzwischen auch Behandlung und Beratung für sogenannte Post-Vac-Patienten (vac: englisch vaccination = Impfung) an. »Deren Zahl ist unbekannt, sie werden – vergleichbar mit der früheren Situation bei Long-Covid-Patienten – nicht konstant erfasst«, bedauerte Frommhold. Es handele sich um eine seltene Nebenwirkung. Aber da es so viele Geimpfte auf einmal gibt wie nie zuvor, könnten die Absolutzahlen auch höher ausfallen. »Es ist für uns völlig selbstverständlich, dass wir Post-Vac-Patienten mitbehandeln.« Ein zusätzliches Problem für diese Patienten sei, dass sie fälschlicherweise in einen Topf mit Impfverweigerern und Verschwörungstheoretikern gesteckt werden.

Post-Vac-Symptome können wie bei Long-Covid Erschöpfung, permanente Müdigkeit oder auch Leistungseinschränkungen sein. »Auch wenn viele wis-senschaftliche Details unbekannt sind und die Therapiekonzepte noch nicht stehen, brauchen die Patienten doch einen roten Faden, um mit der Er-krankung zurechtzukommen«, sagte Frommhold. Dies wurde jüngst auf dem ersten, international ausgerichteten Kongress des Ärzte- und Ärztin-nenverbandes Long Covid in Jena deutlich, an dem rund 2000 Experten teil-genommen haben. Frommhold ist Präsidentin des Verbands.
Das Long-Covid-Institut war Anfang Oktober mit einem Symposium eröffnet worden. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat die Schirmherrschaft für das in dieser Form deutschlandweit einmalige Institut übernommen. Häufige Symptome von Long Covid sind beispielsweise andauernde Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue-Syndrom), Schmerzen, Muskelschwäche oder verminderte Konzentrations- und Merkfähigkeit.

Auf dem Leistungsprofil des Instituts stehen auch die Schulung und Aufklärung von Unternehmen, die Long Covid in das Gesundheitsmanagement für ihre Angestellten miteinschließen wollen. Die Beratungen erfolgen im Institut oder per Telemedizin. Das Institut sucht weitere medizinische Mitarbei-terinnen und Mitarbeiter und plant, weitere Institute in Deutschland zu gründen.

Institut Long Covid GmbH
Dr. med. Jördis Frommhold
Strandstraße 92, 18055 Rostock
Telefon: 0151 19509700 – 0381 650707
j.frommhold@institutlongcovid.de
www.institutlongcovid.de

Download Pressemitteilung Institut Long Covid (605 KB)

2022-12-05T19:57:20+01:00Dezember 5th, 2022|

Wir wachsen an unseren Herausforderungen

Erfolgreiche Frauen erkennt man daran, dass sie ihre eigene Karriere planen und genau wissen, wo sie hinwollen. Das geht auch anders!

Unter dem Motto »Mein persönlicher Weg mit vielen Ups and Downs« berichtete Steffi Kemp, wie es ihr ergangen ist. Von der ausgebildeten Kinderkrankenschwester wechselte sie als Quereinsteigerin in die IT. Sie nahm im Laufe der Jahre sehr unterschiedliche Positionen in verschiedenen Unternehmen wahr – sowohl auf der Seite der Anbieter als auch der Anwender, wurde 2011 zum »CIO of the Year« gewählt und ist aktuell als Chief Transformation Officer im Vorstand der Sana Kliniken tätig.

Die Aufforderung männlicher Kollegen »Bitte bringen Sie mir einen Kaffee …« gehörte in ihrer Laufbahn genau so zu Ihren Erfahrungen wie die tatkräftige Unterstützung und Förderung durch Männer in ihrem beruflichen und privaten Umfeld.

Ihr Resumé: Wir müssen nicht alles selbst wissen oder können … müssen aber wissen, wen wir fragen und um Unterstützung bitten können. Die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen und gut vernetzt zu sein, gehört zu den Voraussetzungen, um auch schwierige Aufgabenstellungen und Situationen erfolgreich bewältigen zu können.

Authentisch sein und bleiben ist wichtig. Denn es kommt nicht nur darauf an, was Du kannst, sondern in starkem Maße darauf, wer Du bist. Wenn Deine Marke sichtbar ist, kannst Du Dich finden lassen für die nächste interessante Position, die für Dich passt.

Vieles ist möglich, wenn wir uns mit Leidenschaft und Mut für das einsetzen, was uns wirklich wichtig ist. Und was tun wir, wenn es einmal nicht so gut läuft? Dann haben wir die Chance dazuzulernen und dadurch für eine ähnliche oder ganz andere nächste Herausforderung besser gerüstet zu sein.
Es war ein sehr inspirierender Abend.

Vielen Dank, liebe Steffi, dass Du uns gegenüber so ehrlich, offen und zugewandt aus Deinem Leben erzählt und unsere Fragen beantwortet hast.

Vortrag: Stefanie Kemp (Sana Kliniken AG), »Wir wachsen an unseren Herausforderungen«; Moderation: Andrea Zengin (Oracle Deutschland B.V. & Co. KG ); Vereinigung für Frauen im Management e.V. (fim); Virtuelle Veranstaltung, 11. Oktober 2022.

2022-10-17T21:18:45+02:00Oktober 16th, 2022|

Doppelt führt besser – Shared Leadership

Die Vereinigung für Frauen im Management e.V. – fim – feierte den 100. Geburtstag ihrer Gründerin Helga Stödter und lud zu diesem Anlass am 9. September 2022 zur Podiumsdiskussion mit Carola Garbe und Catherine Koffnit, Deutsche Bahn AG sowie Nadine Bartenschlager und Catherine Niebuhr, Nivea Beiersdorf zum Thema »Shared Leadership« in den Occhio Flagship Store in Hamburg.

Geteilte Führung ist in aller Munde, die Deutsche Bahn, Edding und Beiersdorf leben es vor. Beim Jobsharing teilen sich Arbeitnehmer*innen bei individueller Arbeitszeitaufteilung eine Rolle. Selbst komplexe Jobs, anspruchsvolle Positionen und Führungsaufgaben, die in Teilzeit kaum denkbar wären, lassen sich im Jobsharing bewerkstelligen. Dass einer Karriere nichts im Wege steht, beweisen auch zwei Tandems in Positionen mit Personalverantwortung, die fim zur Podiumsdiskussion gewinnen konnten: Catherine-Marie Koffnit ist Juristin, seit 12 Jahren im DB Konzern in HR Funktionen – Carola Garbe studierte Wirtschaftsingenieurin und seit 40 Jahren im DB Konzern. Gemeinsam waren sie seit 2018 Leiterinnen HR Management im Jobsharing der DB Netz AG. Seit 2021 sind sie im Jobsharing Ombudsfrauen des DB Konzerns. Für beide war nach dem erfolgreichen Konzept klar: es geht nur gemeinsam mit uns weiter. Motivation für das Modell zum Start, war für beide der Wunsch nach mehr freier Zeit. Wenn damit auch ganz klar ein geringeres Einkommen verbunden war.

Nadine Bartenschlager und Catherine Niebuhr sind seit Mai 2022 das erste Team auf Geschäftsleitungsebene bei Beiersdorf Nivea. Gemeinsam tragen sie den Namen CaN und nehmen als Führungstandem die Position als Marketing Director Management Unit Germany ein. Insgesamt arbeiten in der Beiersdorf AG rund 40 Tandems auf unterschiedlichsten Ebenen davon 20 in Führungsverantwortung (2019 erhielt das Unternehmen den Helga Stödter Preis der Stiftung für Mixed Leadership). Beide sind Beiersdorf-Gewächse, seit 20 Jahren im Unternehmen und Freundinnen. Beide Frauen haben Kinder im Grundschulalter. »Wir sprechen immer von WIR und niemals von ICH«, so das Führungsduo. Dass die beiden zwei getrennte Personen sind, wurde von manchem Kollegen schon als »optische Täuschung« bewertet – so arbeiten die beiden mit einer gemeinsamen Mailadresse.

Moderiert wurde die Runde von Antje Diller-Wolff. Die Zuhörerinnen haben das Erfolgsrezept von den Doppelspitzen erfahren: eine klare Auftragsklärung zum Start mit offenen und ehrlichen Antworten auch zu Fragen wie: »Kommst Du auch mit dem geringeren Einkommen klar?«, »Was sind Deine Ziele und Karrierepläne?«, »Bist Du bereit, Alphatier zu sein und gleichzeitig Dein Ego zu einem gemeinsamen Wir einzutauschen?« Beide Paare haben berichtet wie hilfreich die Unterstützung und Begleitung durch einen Coach war.

Einigkeit herrschte auch bei der Frage, was der Gewinn der Konstellation ist: Mehr freie Zeit für die Einzelne und auch an der Spitze nicht allein zu sein, einen Partner an der Seite zu haben, der Sparringspartner und Kritiker zugleich ist. Kurzum mehr Zufriedenheit und genau das strahlen beide Paare auch aus. Für die Unternehmen und vor allem die Teams liegt der Gewinn in der Output- und Qualitätssteigerung. Fazit war auch: Jobsharing ist kein ‚Mutti-Modell‘ mehr, sondern ein Arbeitsmodell für Männer und Frauen.

Gastgeber war der Bundesvorstand von fim mit der Regionalgruppe Hamburg. Organisatorin der Diskussion war Carmen Wittmer, die als Vorstandsvorsitzende von fim e.V. den Verein bundesweit vertritt. »Unsere Mission ist es, ambitionierte Frauen in Führungspositionen durch unser Netzwerk zu fördern. Geteilte Führung ist ein Instrument, um es Frauen aber auch Männern in den Führungsetagen leichter zu machen. Denn letztendlich geht es um einen Wertewandel und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für uns alle.«, so Wittmer.

Fotos: © 2022, Sabine Wendler, Hamburg, auf dem Podium sind zu sehen (von links nach rechts): Carmen Wittmer, Catherine Koffnit, Carola Garbe, Catherine Niebuhr, Nadine Bartenschlager und Antje Diller-Wolff M.A

Pressemitteilung herunterladen (4,5 MB)

2022-09-20T13:29:41+02:00September 20th, 2022|

Arbeit in Zeiten von Corona: Geschlechterunterschiede und Handlungsempfehlungen

In seinem virtuellen Vortrag am 15. Juni 2022 stellt der Arbeits- und Organisationspsychologe Prof. Hannes Zacher von der Universität Leipzig Ergebnisse einer Langzeitstudie zwischen Dezember 2019 und Juni 2022 vor. Dabei wurde insbesondere der Umgang mit Stress während der Coronapandemie untersucht. Berufstätige Frauen hatten zu Beginn der Pandemie ein höheres Stressempfinden als berufstätige Männer – und sie erlebten das Arbeiten in dieser Zeit stärker als Bedrohung und als Herausforderung. Interessanterweise war das Stressempfinden von Frauen höher, obwohl sie größtenteils effektivere Bewältigungsstrategien als Männer während der Pandemie nutzen, z.B. mehr aktives Problemlösen, emotionale Unterstützung und weniger Alkohol- und Drogenkonsum.

Frauen können aktiv mit Problemen umgehen und auch schwierige Situationen positiv neu bewerten. Gute Gründe, Frauen in Führung zu bringen. In allen Positionen, auf allen Führungsebenen.

Foto: © Universität Leipzig/Swen Reichhold

2022-06-20T17:43:00+02:00Juni 20th, 2022|
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